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Neues Buch von Mady Host: Per Anhalter durch Island. Zwei Mädels. Eine Insel. Ein Zelt.

Mady Host: Inseltagebuch

Mady Host: Inseltagebuch

Mady Hosts schrieb sich mit ihrem erfolg­rei­chen Erst­lings­werk “Zwei Mädels, ein Weg, ein Zelt. (Un)Sinn auf dem Jakobs­weg: Ein Rei­se­ta­ge­buch” durch ihre wit­zige Art in die Her­zen der Leser. Nun ist es end­lich soweit. Ihr neues Buch “Per Anhal­ter durch Island. Zwei Mädels. Eine Insel. Ein Zelt. Ein Insel­ta­ge­buch” ist nun end­lich da. Die­ses Mal erkun­det sie die feu­rige Insel im hohen Nor­den. Mit dabei ist natür­lich wie­der ihre Freun­din Cor­ne­lia, denn nichts geht über eine rich­tige Frau­en­freund­schaft! ;-) Auf der Reise muß­ten und wur­den viele wich­tige Fra­gen zu Land und Leute geklärt:

Gibt es noch echte Wikin­ger? Wo befin­det sich der schönste Was­ser­fall Islands? Was ist eine heiße Spring­quelle? Wie hart ist die Durch­que­rung schwar­zer Vul­kan­wüs­ten bei Gegen­wind? Was ist der Unter­schied zwi­schen einer Toi­lette und einem Wasch­be­cken? Wie wird in Island ange­sto­ßen? Warum wer­den zwei harm­lose Frauen von Vögeln ange­grif­fen? Wieso ist es so schön, mit erho­be­nem Dau­men am Stra­ßen­rand zu ste­hen und wie kalt wird es nachts in einem Zelt?

Inner­halb von vier Wochen sind die bei­den jun­gen Frau­den durch Teile Islands gewan­dert und gefah­ren. Mit her­aus­ge­hal­te­nem Dau­men stan­den sie an sämt­li­chen Stra­ßen und Wegen, um sich mit ins­ge­samt 20 ver­schie­de­nen Fahr­zeu­gen den süd­li­chen und west­li­chen Teil der Nord­at­lan­tik­in­sel zu erschlie­ßen. Auf diese Weise erkun­de­ten sie atem­be­rau­bende Land­schaf­ten und lern­ten viele lie­be­volle, lus­tige und ver­rückte Men­schen kennen.

Ihre Rund­reise mit dem Zelt haben die bei­den Frauen mit dem sechs­tä­gi­gen, Fern­wan­der­weg zwi­schen Skó­gar und Land­man­nal­au­gar begon­nen. Danach tour­ten sie durch den „Gol­de­nen Zir­kel“, mach­ten Bekannt­schaft mit einem Wikin­ger und pau­sier­ten einige Tage in Reyk­ja­vik. Den zwei­ten Teil der vier­wö­chi­gen Reise ver­brach­ten sie auf der Halb­in­sel Snae­fells­nes im Wes­ten des Lan­des. Die­ser Bereich der Insel ist die Mini­aus­gabe Islands und hat sowohl Berge als auch grüne Wie­sen und Was­ser­fälle, stei­nige Küs­ten, Vul­kan­wüs­ten, Vogel­fel­sen, kleine Häfen und Seen sowie einen mäch­ti­gen Glet­scher zu bieten.

Die Tou­ren der bei­den sind sehr gut nach­voll­zieh­bar beschrie­ben und mit zahl­rei­chen Tipps ver­se­hen. Die Auto­rin gibt inter­es­sante Infor­ma­tio­nen über Land, Leute, Aus­rüs­tung und Sehenswürdigkeiten.

Das Buch macht Spaß, weckt die Lust aufs Wan­dern, regt zum Nach­den­ken an und ist nicht nur eine gute Vor­be­rei­tung auf einen eige­nen Island­trip, son­dern auch eine mit­rei­ßende Lek­türe für den inter­es­sier­ten Bücher­wurm und eine würde Fort­set­zung ihres ers­ten Romans.

Infor­ma­tio­nen zum Buch:

Mady Host
Per Anhal­ter durch Island. Zwei Mädels. Eine Insel. Ein Zelt. Ein Inseltagebuch

P. S. Das Buch erscheint Anfang Februar, kann aber jetzt schon gerne in jeder Buch­hand­lung und beim Ver­lag vor­be­stellt werden.

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01 2010

Erschienen: Dokumentationsband zu “Die Gegenwart des Vergangenen”

Dokumentationsband zu "Die Gegenwart des Vergangenen"

Doku­men­ta­ti­ons­band zu “Die Gegen­wart des Vergangenen”

Im Dezem­ber erschien der Doku­men­ta­ti­ons­band zur Aus­stel­lung “Die Gegen­wart des Ver­gan­ge­nen. Stra­te­gien im Umgang mit sozia­lis­ti­scher Reprä­sen­ta­ti­ons­ar­chi­tek­tur”, hrsg. von Kath­leen Schrö­ter und Tho­mas Klemm.
Fast zwei Jahr­zehnte ist es her, dass fried­li­che Pro­teste zum Zusam­men­bruch der kom­mu­nis­ti­schen Regime in Deutsch­land und Ost­eu­ropa führ­ten. Doch immer noch pro­vo­ziert die Frage nach dem ange­mes­se­nen Umgang mit deren archi­tek­to­ni­schen und künst­le­ri­schen Hin­ter­las­sen­schaf­ten hef­tige Dis­kus­sio­nen. So führte bei­spiels­weise der euphe­mis­tisch als Rück­bau bezeich­nete Abriss des »Palas­tes der Repu­blik« in Ber­lin zu jah­re­lan­gen Kon­tro­ver­sen zwi­schen Abriss­geg­nern und –befür­wor­tern. Die Debat­ten spre­chen dabei zen­trale Fra­gen im Umgang mit der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit an. Was lohnt es zu erhal­ten, zu musea­li­sie­ren, einer gewan­del­ten Nut­zung zu über­ge­ben und mit wel­chen Argu­men­ten lässt sich eine Besei­ti­gung begründen?

Die bis­he­rige For­schung und öffent­li­che Aus­ein­an­der­set­zung hat zu die­sen Fra­gen umfang­rei­ches Wis­sen und viel­fäl­tige Begeg­nungs­räume geschaf­fen. Den­noch wur­den die ver­schie­de­nen Berei­che, in denen die Debat­ten statt­fin­den – Kunst, Poli­tik, Wis­sen­schaft usw. – bis­lang weit­ge­hend von­ein­an­der iso­liert betrach­tet. Zudem exis­tie­ren bis­lang nur wenige län­der­über­grei­fende, ver­glei­chende Betrach­tun­gen zum Thema. Das Pro­jekt »Die Gegen­wart des Ver­gan­ge­nen« führt daher künst­le­ri­sche und wis­sen­schaft­li­che Her­an­ge­hens­wei­sen zusam­men. In der Ver­gan­gen­heit wurde die­ser Ansatz bei Pro­jek­ten des Leip­zi­ger Krei­ses bereits mehr­fach ange­wen­det, u. a. im Pro­jekt »Der Feind im Kopf. Künst­le­ri­sche Zugänge und wis­sen­schaft­li­che Ana­ly­sen zu Feind­bil­dern«. Die künst­le­ri­schen Arbei­ten ermög­li­chen es, neben den poli­ti­schen und kom­mer­zi­el­len Stra­te­gien beson­ders auch die pri­va­ten, indi­vi­du­el­len For­men der Umdeu­tung von Gebäu­den und Plät­zen auf­zu­spü­ren. Sie wer­den in einem Kol­lo­quium durch Vor­träge aus den Geistes-, Sozial– und Kunst­wis­sen­schaf­ten in einen wis­sen­schaft­li­chen Kon­text gestellt. Die ver­schie­de­nen Her­an­ge­hens­wei­sen las­sen ein Span­nungs­feld ent­ste­hen, in dem sich Kunst und Wis­sen­schaft gegen­sei­tig berei­chern, in der Zusam­men­schau neue Per­spek­ti­ven eröff­nen und unter­schied­lichste Sicht­wei­sen auf ein und das­selbe Thema ermöglichen.

Die Bauepo­che der DDR gehört inzwi­schen zu einem abge­schlos­se­nen Kapi­tel der jüngs­ten deut­schen Archi­tek­tur­ge­schichte. Sie ist Teil der immen­sen Auf­bau leis­tung nach dem Zwei­ten Welt­krieg und Zeug­nis sozia­lis­ti­scher Bau­kul­tur. 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ist die Frage nach dem ange­mes­se­nen Umgang mit der Archi­tek­tur des Sozia­lis­mus jedoch immer noch nicht geklärt, deren Bewer­tung ener­gisch und emo­tio­nal umkämpft, beson­ders im Hin­blick auf Bau­werke reprä­sen­ta­ti­ven Cha­rak­ters. Die Auto­rin­nen und Auto­ren des vor­lie­gen­den Ban­des nähern sich anhand von ver­schie­den Fall­bei­spie­len die­sem bis­lang wis­sen­schaft­lich nur wenig beach­te­ten Forschungsgegenstand.

Die Kura­to­ren und Herausgeber

Kath­leen Schrö­ter
Jahr­gang 1977, Stu­dium der Kunst­ge­schichte, Poli­tik­wis­sen­schaft und Volks­wirt­schafts­lehre in Köln und Bonn, seit 1998 Refe­ren­tin für poli­ti­sche Bil­dung, 2002 – 2003 stu­den­ti­sche Hilfs­kraft im Haus der Geschichte der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, 2004 Magis­tra Artium. Seit 2005 Arbeit an der Dis­ser­ta­tion »Die Rezep­tion von Kunst aus der DDR in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land vor 1989/90«. Seit 2006 Sti­pen­dium der Stif­tung zur Auf­ar­bei­tung der SED-Diktatur, Aus­bil­dung zur Muse­ums­päd­ago­gin. Mehr­fa­che Betei­li­gun­gen an unter­schied­li­chen Aus­stel­lungs­pro­jek­ten, zuletzt 2003 – 2005 Mit­ar­beit an der Aus­stel­lung »Kunst­ge­schichte im Natio­nal­so­zia­lis­mus. Wan­der­aus­stel­lung zur Geschichte einer Wis­sen­schaft zwi­schen 1930 und 1950«. Seit Februar 2007 Geschäfts­füh­re­rin bei www.sichtwechsel.biz

Tho­mas Klemm
Jahr­gang 1975, Stu­dium der Geschichte und Kunst­päd­ago­gik in Dres­den, Leip­zig und Padua, 2003 Ers­tes Staats­ex­amen. Er arbei­tet der­zeit an sei­ner Dis­ser­ta­tion zum Thema »Kunst­theo­re­ti­sche For­schung in der DDR«. Er lei­tet seit 1999 das Refe­rat Bil­dende Kunst / Kunst­theo­rie im Leip­zi­ger Kreis. Forum für Wis­sen­schaft und Kunst, wo er als Grün­dungs­mit­glied im Vor­stand arbei­tet. Im März 2005 kura­tierte er die Aus­stel­lung »Der Feind im Kopf. Wis­sen­schaft­li­che Ana­ly­sen und künst­le­ri­sche Zugänge zu »Feind­bil­dern« und im Novem­ber 2005 die Aus­stel­lung »Es geht voran! Über das Poten­tial unge­nutz­ter Mög­lich­kei­ten«. Für beide Aus­stel­lun­gen gab er die Kata­loge her­aus. Er arbei­tet zudem als frei­be­ruf­li­cher Gra­fik­de­si­gner, u. a. bei »Mor­gen­treu & Har­bin­ger«, Berlin.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Doku­men­ta­ti­ons­band:

  • Preis: 17 EUR
  • ISBN: 978 – 3-9811859 – 2-8
  • 96 Sei­ten mit zahl­rei­chen Abbildungen
  • Link zum Inhalts­ver­zeich­nis

Der Aus­stel­lungs­ka­ta­log ist 2007 bei uns erschienen:

  • Preis: 17 EUR
  • ISBN: 978 – 3-9811859 – 1-1
  • 162 Sei­ten mit zahl­rei­chen Abbildungen
  • Link zum Inhalts­ver­zeich­nis

07

01 2010

Diskurs 2 – 2009: 60 Jahre Bundesrepublik

Diskurs 2-2009 60 Jahre Bundesrepublik Deutschland

Dis­kurs 2 – 2009 60 Jahre Bun­des­re­pu­blik Deutschland

Noch vor dem Weih­nachts­fest ist das Diskurs-Heft 2 – 2009 erschie­nen. Dis­kurs ist eine Zeit­schrift für poli­tik­wis­sen­schafts­li­che und geschichts­phi­lo­so­phi­sche Inter­ven­tio­nen und wid­met sich in jeder Aus­gabe einem Schwer­punkt­thema. Im aktu­el­len Heft beschäf­ti­gen sich die Auto­ren mit dem Thema „60 Jahre Bun­des­re­pu­blik Deutschland“.

Zum The­men­ein­stieg kön­nen Sie hier das Edi­to­rial zur aktu­el­len Aus­gabe lesen:

Erfolgs­mo­dell oder Kri­sen­dia­gnose?
Sebas­tian Naw­rat, Mat­thias Lemke, Daniel Kuchler

Dass eine kin­der­lose Phy­si­ke­rin aus der ehe­ma­li­gen DDR und ein schwu­ler Anwalt die Bun­des­re­gie­rung anfüh­ren, hätte sich wohl die Mehr­heit der Bevöl­ke­rung bei der Grün­dung der Bun­des­re­pu­blik vor 60 Jah­ren kaum träu­men las­sen. Recht­fer­tigt aber allein das neue Regie­rungs­duo Merkel/Westerwelle von einem Erfolgs­mo­dell Bun­des­re­pu­blik zu spre­chen?
Nicht nur. Aber die ein­schlä­gi­gen Über­blick­dar­stel­lun­gen zur Bun­des­re­pu­blik geben durch­weg das (Selbst-)Bild einer Erfolgs­ge­schichte wie­der¹. Unab­hän­gig davon, ob die His­to­rio­gra­phie an die West­in­te­gra­tion, die neue Ost­po­li­tik, die Deut­sche Ein­heit oder an die auch in Kri­sen­zei­ten bewährte soziale Markt­wirt­schaft erin­nert, die ent­schei­den­den Wei­chen­stel­lun­gen zur Kon­so­li­die­rung eines demo­kra­tisch ver­fass­ten Gemein­we­sens nach der Befrei­ung vom Natio­nal­so­zia­lis­mus erschei­nen durch­weg geglückt. Bemer­kens­wert erscheint es auch, dass die gro­ßen Kon­tro­ver­sen offen­sicht­lich ent­schie­den sind. Die alten Deu­tungs­kämpfe in der Außen– und Sicher­heits­po­li­tik sind kein Thema mehr. Nur in Nuan­cen unter­schei­den sich die Volks­par­teien in der Wirt­schafts– und Finanz­po­li­tik. Kli­ma­schutz und Öko­lo­gie sind in ihrer Evi­denz völ­lig unum­strit­ten. Nach dem Abschied vom Pro­vi­so­rium durch die Errich­tung einer wie­der­ver­ei­nig­ten Ber­li­ner Repu­blik endete offen­sicht­lich der deut­sche Son­der­weg². Sogar Patrio­tis­mus wird plötz­lich wie­der schick und die Bun­des­wehr ver­tei­digt „uns“ am Hin­du­kusch. Und alles – his­to­risch ziem­lich kon­train­tui­tiv – ohne das Vor­han­den­sein ent­spre­chen­der Mythen zur Sti­mu­lie­rung einer natio­na­len Identität.³
Und doch ver­mit­teln eher popu­lär ori­en­tierte Ver­öf­fent­li­chun­gen ein ganz ande­res Bild von der Bun­des­re­pu­blik. Sie beschrei­ben eine veri­ta­ble Kri­sen­stim­mung, die sich über das Land gelegt habe.⁴
Die Kri­sen­dia­gnose erstreckt sich von über­las­te­ten sozia­len Siche­rungs­sys­te­men, über über­for­derte öffent­li­che Finan­zen bis hin zur anhal­tend hohen Arbeits­lo­sig­keit in Ost und West. Von der Finanz­krise und ihren Ursa­chen ist aller­dings nicht die Rede.
Apro­pos Osten: Kann eine Bestands­auf­nahme über die Bun­des­re­pu­blik ohne Wür­di­gung und Behand­lung der DDR, der „sowje­ti­schen Satrapie“⁵ , aus­kom­men?
Gründe genug für Dis­kurs, die Frage zu bespre­chen, für was die Bun­des­re­pu­blik zum 60. Jah­res­tag ihrer Grün­dung eigent­lich steht. Dis­kurs wid­met sich in der aktu­el­len Aus­gabe den gro­ßen wie den klei­nen The­men, die die Bun­des­re­pu­blik in ihrer Geschichte und Gegen­wart bewegt haben.

Anmer­kun­gen

¹) Z. B. Wol­frum, Edgar: Die geglückte Demo­kra­tie. Bonn 2007; Gör­te­maker, Man­fred: Kleine Geschichte der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Bonn 2004; Röd­der, Andreas: Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land 1969 – 1990. Mün­chen 2004; Jarausch, Kon­rad: Die Umkehr. Deut­sche Wand­lun­gen 1945 – 1995. Bonn 2004; Mor­sey, Rudolf: Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Ent­ste­hung und Ent­wick­lung bis 1969. 4. Auf­lage. Mün­chen 2000.

²) Wink­ler, Hein­rich August: Der lange Weg nach Wes­ten II. Deut­sche Geschichte 1933 – 1990. Bonn 2004.

³) Münk­ler, Her­fried: Die Deut­schen und ihre Mythen. Ber­lin 2009.

⁴) U. a. Kirch­hoff, Paul: Das Gesetz der Hydra. Mün­chen 2006; Nolte, Paul: Ris­kante Moderne. Mün­chen 2006; Sinn, Hans-Werner: Ist Deutsch­land noch zu ret­ten? Mün­chen 2003; Mie­gel, Mein­hard: Die defor­mierte Gesell­schaft. Ber­lin 2002.

⁵) Weh­ler, Hans-Ulrich: Deut­sche Gesell­schafts­ge­schichte. Bd. 5: Bun­des­re­pu­blik und DDR 1949 – 1990. Mün­chen 2008.

Wei­tere Informationen

Update: Die Uni­ver­si­tät Vechta hat in einer Pres­se­mit­tei­lung auf die Bedeu­tung der Publi­ka­tion hin­ge­wie­sen. Für die Her­aus­ge­ber ist es eine schöne Aner­ken­nung für ihre Arbeit und Engagment.

15

12 2009

Erschienen: Georg Joachim Zollikofer – Prediger der Spätaufklärung, Sebastian Schaar/Christian Schmelzer (Hrsg.)

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Schon län­ger berich­te­ten wir über die Arbeit an dem “Zollikofer-Band”. Nun ist er end­lich als Band 3 der Edi­tio­nen + Doku­men­ta­tio­nen: “Gedanke ohne Emp­fin­dung ist sel­ten wirk­sam”. Georg Joa­chim Zol­lik­o­fer – Pre­di­ger der Spät­auf­klä­rung, hrsg. von Sebas­tian Schaar und Chris­ti­ann Schmelzer.

Das Buch:

Georg Joa­chim Zol­lik­o­fer ist einer der bekann­tes­ten kirch­li­chen Per­sön­lich­kei­ten Leip­zigs zum Ende des 18. Jahr­hun­derts. Seit 1758 war er der erste deutsch­spra­chige Pre­di­ger der Evangelisch-reformierten Kir­che zu Leip­zig und hatte ein gro­ßes Inter­esse an den theo­lo­gi­schen und phi­lo­so­phi­schen The­men der Spät­auf­klä­rung. Seine Berühmt­heit, die weit über die Gren­zen Leip­zigs hin­aus ging und u. a. bei Goe­the mehr­fach Erwäh­nung fin­det, ist vor allem sei­ner Auf­fas­sung des Pre­di­ger­amts zuzu­schrei­ben. Er wollte, wie Goe­the bemerkt, mit sei­nem kla­ren und ein­dring­li­chen Stil, das Gedan­ken­gut der Auf­klä­rer, dem Thema der Zeit, der Gemeinde näher brin­gen. So wurde Zol­lik­o­fer rasch zum gefei­er­ten Pre­di­ger und die Evangelisch-reformierte Kir­che bald zu einem gesell­schaft­lich bedeut­sa­men Schau­platz Leip­zigs der 1760er bis 80er Jahre. Da sich der Amts­an­ritt die­ses ver­dien­ten Leip­zi­ger Auf­klä­rungs­theo­lo­gen in die­sem Jahr zum 250 Male jährt, soll ihm und sei­nem Wir­ken gedacht wer­den. Anhand von drei ori­gi­na­len Pre­dig­ten Zol­lik­o­fers besteht die Mög­lich­keit, sich in die Zeit und das Anlie­gen die­ses refor­mier­ten Pre­di­gers zu ver­setz­ten. Eine Ein­füh­rung in die ver­schie­de­nen Theo­lo­gien der Auf­klä­rung und ihrer Bedeu­tung für die heu­tige Zeit stellt Dr. Gisa Bauer, Kir­chen­his­to­ri­ke­rin am Insti­tut für Neuere und Neuste Kir­chen­ge­schichte der Uni­ver­si­tät Leip­zig, dar. Dane­ben wird der His­to­ri­ker Sebas­tian Schaar die Stadt­ge­schichte Leip­zigs am Ende des 18. Jahr­hun­derts ver­an­schau­li­chen. Dr. Johan­nes Block, prak­ti­scher Theo­loge an der Uni­ver­si­tät Leip­zig, wid­met sich erst­mals umfang­reich mit einem hym­no­lo­gi­schen Bei­trag dem uns noch heute im Evan­ge­li­schen Gesang­buch bekann­ten Lied Zol­lik­o­fers „Laß mich, o Herr, in allen Din­gen (EG 414)“ mit einem hym­no­lo­gi­schen Bei­trag . Einen Über­blick zum Den­ken und Leben Zol­lik­o­fers trägt Chris­tian Schmel­zer bei, der gleich­zei­tig die Her­aus­ge­ber­schaft inne hat. Die Publi­ka­tion ent­steht in Koope­ra­tion der Uni­ver­si­tät Leip­zig, Prof. Ratz­mann (Prak­ti­sche Theo­lo­gie) mit der Pfar­re­rin der Evangelisch-reformierten Kir­che zu Leip­zig, Elke Bucksch. Die Ver­öf­fent­li­chung setzt sich zum Ziel, dem inter­es­sier­ten Leser einen Ein­blick in die span­nende Geschichte der Spät­auf­klä­rung zu ermög­li­chen. Finan­zi­ell wird der Band durch die Evangelisch-reformierte Kir­che in Leip­zig und das Insti­tut für Lit­ur­gie­wis­sen­schaft der VELKD an der Uni­ver­si­tät Leip­zig unterstützt.

Die Her­aus­ge­ber:

Dr. Sebas­tian Schaar
… wurde 1977 in Leip­zig gebo­ren. Nach dem Stu­dium der Geschichte, Poli­tik und Phi­lo­so­phie absol­vierte er die erste Staats­prü­fung (Lehr­amt an Gym­na­sien). 2009 wurde er auf­grund der Arbeit „Annä­he­run­gen: Über die Wahr­neh­mung des Welt­krie­ges 1914 – 1918 in den Selbst­zeug­nis­sen Kgl. Sächs. Offi­ziere“ an der Uni­ver­si­tät Leip­zig pro­mo­viert. Sebas­tian Schaar beglei­tete Vor­stands­äm­ter in Wirt­schafts­un­ter­neh­men, arbei­tet für die Stif­tung Haus der Geschichte der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land (Zeit­ge­schicht­li­ches Forum Leip­zig) und hält Lehr­ver­an­stal­tun­gen am Lehr­stuhl für Säch­si­sche Lan­des­ge­schichte der Uni­ver­si­tät Leip­zig. Wis­sen­schaft­lich arbei­tet er zu The­men der Säch­si­schen Lan­des­ge­schichte und Kul­tur­ge­schichte.
Chris­tian Schmel­zer
… wurde 1987 in Zeitz gebo­ren. Seit 2006 stu­diert er evan­ge­li­sche Theo­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Leip­zig. Chris­tian Schmel­zer ist Sti­pen­diat der Begab­ten­för­de­rung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Frei­heit und beschäf­tigt sich mit kir­chen­ge­schicht­li­chen, zeit­ge­schicht­li­chen, sowie systematisch-theologischen Themen.

Lese­probe:

Infor­ma­tio­nen zum Buch:

  • Umfang 93 + VI Seiten
  • 4 Fotos, 1 Reproduktion
  • Auto­ren­be­schrei­bung
  • ISBN: 978 – 3-941305 – 07-6
  • Preis: 14,95 EUR
  • Web­site

Am 11. Juni 2009 wurde in Leip­zig die Zollikofer-Stiftung gegründet.

06

08 2009

Görlitzer Bürgertum im 16. Jahrhundert

Uta Marquardt: »’… und hat sein Testament und letzten Willen also gemacht.’ Görlitzer Bürgertestamente des 16. Jahrhunderts«

Uta Mar­quardt: »’… und hat sein Tes­ta­ment und letz­ten Wil­len also gemacht.’ Gör­lit­zer Bür­ger­tes­ta­mente des 16. Jahrhunderts«

Ein Buch, an dem wir – die Auto­rin (Uta Mar­quardt), die Rei­hen­her­aus­ge­ber (Dr. Danny Weber, Dr. Falk-Thoralf Gün­ther, Wenke Rich­ter) und der Ver­lag – sehr lange gear­bei­tet haben, da das Thema kom­plex und umfang­reich ist, aber auch die Detail­kor­rek­tu­ren viel Zeit in Anspruch genom­men haben. Seit kur­zem nun ist das Buch aus­ge­lie­fert und wird gut ange­nom­men. Soviel zu dem, was aus Sicht des Ver­la­ges inter­es­sant und wich­tig ist; den Leser inter­es­sie­ren berech­tig­ter Weise andere Aspekte: Inhalt und Preis.

Das Buch: »’… und hat sein Tes­ta­ment und letz­ten Wil­len also gemacht.’ Gör­lit­zer Bür­ger­tes­ta­mente des 16. Jahr­hun­derts«

Gör­litz ist bekannt für seine fas­zi­nie­rende Alt­stadt, die beson­ders durch ihre Renaissance-Bauten geprägt wird. In ihren Gas­sen und Plät­zen lässt es sich ein­tau­chen in das 16. Jahr­hun­dert – in die Blü­te­zeit der Stadt. Die­ser Zeit wid­met sich das vor­lie­gende Buch mit dem Ziel, das Leben in jener Epo­che bes­ser ver­ste­hen zu lernen.

Die Auto­rin nähert sich ihrem Thema, indem sie über­lie­ferte Gör­lit­zer Tes­ta­mente auf unter­schied­lichste Art und Weise aus­wer­tet. Tes­ta­mente bie­ten dabei einen viel­fäl­ti­gen Ein­blick in die Lebens­wel­ten der Men­schen jener Zeit. Sie zei­gen, wer in der Stadt lebte und wen man in sei­ner letzt­wil­li­gen Ver­fü­gung bedachte, aber auch, was man alles sein Eigen nannte und wie groß dabei die mate­ri­el­len und sozia­len Unter­schiede zwi­schen den Bevöl­ke­rungs­schich­ten waren. Dar­über hin­aus ver­an­schau­li­chen sie beste­hende Fami­li­en­ver­hält­nisse oder ver­brei­tete Ängste und Hoff­nun­gen der Stadtbevölkerung.

Die Gör­lit­zer Tes­ta­mente sind in den Stadt­bü­chern neben einer Reihe wei­te­rer Ein­träge zu fin­den. Ihre große Anzahl und der lange Über­lie­fe­rungs­zeit­raum las­sen sie zu einer außer­or­dent­lich bedeu­ten­den Quelle für sozi­al­ge­schicht­li­che Unter­su­chun­gen werden.

Die Auto­rin: Uta Mar­quardt

Uta Mar­quardt, geb. 1969 in Löbau/Sachs., stu­dierte Geschichte und Kunst­ge­schichte an den Uni­ver­si­tä­ten Leip­zig und Lyon und pro­mo­vierte an der Uni­ver­si­tät Osna­brück. Sie lebt mit ihrer Fami­lie in Dresden.

Wei­tere Informationen

PS: Das Buch von Uta Mar­quardt ist in der The­ma­ti­schen Schriften-Reihe “His­to­ri­sche Stu­dien” des Meine Ver­lags erschienen.

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06 2009

Arbeit an einem Buch über Zollikofer

Georg Joachim Zollikofer

Georg Joa­chim Zollikofer

Der­zeit arbei­ten wir am Lay­out und Satz eines Buches über Georg Joa­chim Zol­lik­o­fer. Da müs­sen wir uns etwas spu­ten, denn zur Grün­dung der Zol­lik­o­fer­stif­tung am 11. Juli soll das Buch fer­tig sein. Und da Zol­lik­o­fer wei­test­ge­hend aus dem Gedächt­nis ver­schwun­den ist, hier einige Zei­len zu die­ser Per­son; auch ich musste da erst wie­der etwas auf­fri­schen — aber bald gibt es ja ein wun­der­ba­res Gedächt­nis­auf­fri­schungs­buch :-)

Georg Joa­chim Zol­lik­o­fer ist eine der bekann­tes­ten kirch­li­chen Per­sön­lich­kei­ten Leip­zigs Ende des 18. Jahr­hun­derts. Seit 1758 war er der erste deutsch­spra­chige Pre­di­ger der Refor­mier­ten Kir­che zu Leip­zig und hatte ein gro­ßes  Inter­esse  an den theo­lo­gisch und phi­lo­so­phi­schen The­men der Spät­auf­klä­rung. Seine Berühmt­heit, die weit über die Gren­zen Leip­zig hin­aus  ging und u. a. bei Goe­the mehr­fach Erwäh­nung fin­det,  ist  vor allem sei­ner Auf­fas­sung des Pre­di­ger­amts zuzu­schrei­ben. Er wollte, wie Goe­the bemerkt mit sei­nem kla­ren und ein­dring­li­chem Stile, das Gedan­ken­gut der Auf­klä­rer, dem Thema der Zeit, der Gemeinde näher brin­gen. So wurde Zol­lik­o­fer rasch zum gefei­er­ten Pre­di­ger und die Refor­mierte Kir­che bald zu einem gesell­schaft­lich bedeut­sa­men Schau­platz Leip­zigs der 1760er bis 80er Jahre. Da sich der Amts­an­ritt die­ses ver­dien­ten   Leip­zi­ger Auf­klä­rungs­theo­lo­gen in die­sem Jahr zum 250 Male jährt, soll ihm und sei­nem Wir­ken gedacht werden.

Natür­lich berich­ten wir wei­ter über diese Per­son und das Buch — aber zunächst suche ich den Sound­track für die Arbeit daran. Wie wäre es mit Mando Diao “Dance with Somebody”?

Update (11.06.2009)

Mitt­ler­weile haben wir uns für die Fru­ti­ger für Über­schrif­ten und Aus­zeich­nun­gen sowie auf die Gara­mond für den Fließ­text ent­schie­den. Ein klas­sisch ori­en­tier­tes Buch (hin­sicht­lich der Schrift) wird dies wer­den. Auch wenn die Gara­mond zu pro­sa­isch für Sach­t­exte ist, so passt sie doch in das baro­cke Thema.

09

06 2009

Postkommunismus und Osteuropa

Diskurs 1-2009

Dis­kurs 1 – 2009

Heute erscheint die aktu­elle Aus­gabe der Zeit­schrift “Dis­kurs. Poli­tik­wis­sen­schaft­li­che und geschichts­phi­lo­so­phi­sche Inter­ven­tio­nen”. Das Heft 1 – 2009 beschäf­tigt sich im Schwer­punkt­thema mit “Post­kom­mu­nis­mus und Ost­eu­ropa”. Zu lesen ist ein metho­do­lo­gi­scher Bei­trag von Angnies­zka Zagancyk-Neufeld (Die hege­mo­niale Dis­kurs­theo­rie als ein neuer theo­re­ti­scher Ansatz für die Ost­eu­ro­pa­for­schung.) sowie zahl­rei­che Län­der­stu­dien sowie Bei­träge unter der Rubrik “Dritte Wege”.

Dis­kurs erscheint mitt­ler­weile im 5. Jahr und hat sich in Auf­la­gen­stärke, Ver­brei­tung und Wahr­neh­mung gut ent­wi­ckelt – vor allem wurde das Board of Review ver­grö­ßert und pro­fes­sio­na­li­siert. Damit ist Dis­kurs ein umfang­rei­ches, gut les­ba­res und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges poli­tik­wis­sen­schaft­li­ches Maga­zin gewor­den – Glück­wunsch an die Her­aus­ge­ber für die uner­müd­li­che Arbeit an die­sem Magazin!

Wei­tere Informationen

25

05 2009

Studierende2009 starten Essaywettbewerb zu “Kann man Aufklärung lehr(n)en?”

Mit zahl­rei­chen Pro­jek­ten fei­ert der Ver­ein “Studierende2009” das 600jährige Uni­ver­si­täts­ju­bi­läum der Uni­ver­si­tät Leip­zig mit. Eines davon ist der Essay­wett­be­werb zu “Kann man Auf­klä­rung lehr(n)en?”, der die Jubi­lä­ums­aus­stel­lung “Die Erleuch­tung der Welt” beglei­tet. Die Idee hin­ter dem Essay­wett­be­werb ist: Leip­zig und Mit­tel­deutsch­land waren im 17./18. Jahr­hun­dert bedeu­tende Zen­tren der Auf­klä­rung. Im 20. Jahr­hun­dert dage­gen haben  die ambi­va­len­ten, dunk­len Sei­ten der Auf­klä­rung ihre tie­fen Spu­ren in der Stadt und der Region hin­ter­las­sen. In der Gegen­wart muß die “Auf­klä­rung” unter den Bedin­gun­gen der Glo­ba­li­se­rung mit ihren öko­no­mi­schen, sozia­len und kul­tu­rel­len Ver­wer­fun­gen teils alte Fra­gen neu beant­wor­ten, teils ganz neuen Her­aus­for­de­run­gen im glo­ba­len, mul­ti­kul­tu­rel­len Kon­text begeg­nen. Die Auf­gabe, dar­auf Ant­wor­ten zu fin­den, kommt in ers­ter Linie der­je­ni­gen Gene­ra­tion zu, deren Ver­tre­te­rIn­nen im Augen­blick ihr Hoch­schul­stu­dium durchlaufen.

Teil­neh­mer des Wett­be­wer­bes sol­len im essay­is­ti­schen Stil zu die­sem Pro­blem­feld, auch unter der Folie ihrer eige­nen Erfah­run­gen, Stel­lung dazu neh­men. Die bes­ten drei Bei­träge wer­den mit Buch­gut­schei­nen zu 1.000, 750 und 500 Euro prä­miert. Die Preis­jury setzt sich aus Stu­die­ren­den, Schrift­stel­lern, Jour­na­lis­ten und Uni­ver­si­täts­leh­rern zusam­men. Es besteht eine Zusam­men­ar­beit mit dem Deut­schen Lite­ra­tur­in­sti­tut und dem Kura­to­rium der Jubi­lä­ums­aus­stel­lung “Die Erleuch­tung der Welt. Sach­sen und der Beginn der moder­nen Wis­sen­schaf­ten”.  Eine grö­ßere Aus­wahl der bes­ten Bei­träge wird Form einer Publi­ka­tion ver­öf­fent­licht werden.

Teil­nah­me­be­din­gun­gen:

  • alle Stu­die­ren­den der Uni­ver­si­tät Leipzig
  • maxi­mal 10 Seiten
    • Zwöf­lpunkt­schrift
    • andert­halb­zei­lig
    • keine Fuß­no­ten
    • keine Lite­ra­tur­an­ga­ben

Ein­sen­dungs­mo­da­li­tä­ten:

  • in einem gän­gi­gen Datei­for­mat (.doc; .rtf; .pdf) an die Adresse des Pro­jekt­ver­ant­wort­li­chen schi­cken (siehe unten)

Pro­jekt­ver­ant­wort­li­cher:

  • Sebas­tian Rich­ter (sebastian.richter[at]studierende2009.de)

Ein­sen­de­schluß ist Ende Mai 2009.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: http://studierende2009.de/die-projekte/die-projekt-essaywettbewerb/

Wir wer­den Sie wei­ter über das Pro­jekt informieren.

07

05 2009

Vorankündigung: nächste Woche erscheint Bd. 1 der “Historischen Studien”

Historische Studien, Bd. 1: Uta Marquardt

His­to­ri­sche Stu­dien, Bd. 1: Uta Mar­quardt, Quelle: Meine Verlag

Nur noch wenige Tage, dann ist es soweit. Dann erscheint Band 1 der “His­to­ri­schen Stu­dien” in der The­ma­ti­schen Schriftenreihe:

Uta Mar­quardt: “… und hat sein Tes­ta­ment und letz­ten Wil­len also gemacht”. Gör­lit­zer Bür­ger­tes­ta­mente des 16. Jahr­hun­derts (His­to­ri­sche Stu­dien, Bd. 1), Leip­zig 2009.

•  245 + V Sei­ten
• 12 Abbil­dun­gen
• 3 Dia­gramme und Gra­fi­ken
• zahl­rei­che Tabel­len
• Quel­len– und Lite­ra­tur­ver­zeich­nis, Anhang
• ISBN: 978 – 3-9811859 – 9-7
• Preis: 32,95 EUR

Die zahl­rei­chen Quel­len und Tabel­len­an­hänge gibt es zusätz­lich als Down­load auf der Verlagsseite!

Mit­tels einer Aus­wer­tung von Bür­ger­tes­ta­men­ten unter­sucht Uta Mar­quardt sozi­al­his­to­risch das Gör­lit­zer Bür­ger­tum. Gör­litz war auf­grund sei­ner Lage an der Via regia und sei­ner flo­rie­ren­den Tuch­pro­duk­tion eine der bedeu­tends­ten früh­neu­zeit­li­chen Städte in der Ober­lau­sitz. Mit die­ser grund­le­gen­den Stu­die erhält der Leser einen guten und fun­dier­ten Ein­blick in das Sozi­al­le­ben von Bür­ger­li­chen des 16. Jahrhundert.

Mehr Infor­ma­tio­nen unter: http://www.marquardt.meine-verlag.de

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04 2009

Spannende Typographie zum Wochenstart

Die neue Woche star­tet mit einer neuen Satz­ar­beit – Frau Ruh­dor­fers lite­ra­tur­wis­sen­schaft­li­cher Arbeit zu dem slo­we­ni­schen Schrift­stel­ler Flor­jan Lipuš. Es ist eine Ver­lags­ar­beit, die mir sehr gefällt. Es ist immer wie­der neu und span­nend anzu­se­hen, wie aus einem Manu­skript­text ein — hof­fent­lich gut gesetz­ter — Text wird, der den Cha­rak­ter und die Aus­rich­tung des Ver­la­ges wider­spie­gelt und gleich­zei­tig dem Inhalt des Manu­skrip­tes den ange­mes­se­nen Rah­men gibt. Das bedeu­tet aber für mich beim Set­zen, nicht wild drauf los zu arbei­ten, son­dern mich mit dem Inhalt und der Struk­tur des Manu­skrip­tes, also letzt­lich mit der Idee des Autors, ver­traut zu machen. Er gibt mir sei­nen “Schatz” ver­trau­ens­voll in die Hand, in der Hoff­nung, es adäquat in Buch­form spä­ter wie­der­zu­fin­den. Bin ich dann als Set­zer am Ende letzt­lich nicht auch ein Inter­pre­ta­tor des Tex­tes? Nun ja, nach die­sem phi­lo­so­phi­schen Gedan­ken­ein­schub kehre ich mal zurück an die reelle Arbeit.… ;-)

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04 2009