Archive for the ‘Ausstellungen’Category

İstanbul Apartmanı. Eine Ausstellung der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt und der Stipendiaten der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Ausstellung İstanbul Apartman

Aus­stel­lung İstan­bul Apartman

Die Gale­rie der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schule Halle im Volks­park zeigt vom 13. Okto­ber bis 6. Novem­ber 2011 unter dem Titel „İstan­bul Apart­manı“ Arbei­ten der Istanbul-Stipendiaten der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schule Halle und der Kunst­stif­tung des Lan­des Sachsen-Anhalt.

Über die Aus­stel­lung, die auf ihrer ers­ten Sta­tion vom 16. bis 30. Sep­tem­ber 2011 in der Gale­rie der Mimar Sinan Güzel Sanat­lar Üni­ver­si­tesi in Istan­bul gezeigt wurde, sagt Prof. Dr. Nike Bätz­ner, Pro­rek­to­rin der Burg Gie­bi­chen­stein Kunst­hoch­schule Halle: „Der erste Part unse­rer Stipendiaten-Ausstellung in Istan­bul war ein gro­ßer Erfolg. Par­al­lel zu den Eröff­nungs­ta­gen der Istanbul-Biennale konn­ten wir viel Fach­pu­bli­kum in die wun­der­ba­ren Aus­stel­lungs­räume der Mimar Sinan Güzel Sanat­lar Üni­ver­si­tesi am Bos­po­rus locken. Dass unsere Sti­pen­dia­ten die Zeit in Istan­bul inten­siv zum Arbei­ten und zur Aus­ein­an­der­set­zung mit die­ser ein­zig­ar­ti­gen Stadt genutzt haben, wird anhand der Expo­nate auf viel­fäl­tige Weise erfahr­bar. Die Zusam­men­ar­beit mit der Mimar Sinan Güzel Sanat­lar Üni­ver­si­tesi wer­den wir nach die­ser Erfah­rung wei­ter inten­si­vie­ren – ein schö­nes Zei­chen dafür ist, dass eine Dele­ga­tion aus Istan­bul zu unse­rer Aus­stel­lungs­er­öff­nung nach Halle kommt. In Istan­bul haben wir die Expo­nate wegen der über­bor­den­den Ein­drü­cke der 15-Millionen-Stadt sehr kon­zen­triert und museal prä­sen­tiert. In Halle hin­ge­gen stel­len wir her­aus, dass ein solch alle Sinne for­dern­des Inter­mezzo im Aus­land bei den jun­gen Künst­le­rin­nen und Künst­ler die Lust am Expe­ri­men­tie­ren und Pro­zesse aus­löst, die ihre Arbeit in auch für sie selbst über­ra­schende Rich­tun­gen wei­ter treibt.“

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10

10 2011

Künstlerischer Brückenschlag in Bernburg

Künst­ler aus drei Län­dern prä­sen­tie­ren am Sonn­tag, dem 9. Okto­ber 2011 ihre Arbei­ten zur Bern­bur­ger Marktbrücke

In Bern­burg (Saale) fin­det zur Zeit eine außer­ge­wöhn­li­che Kunst­ak­tion statt. Drei inter­na­tio­nale Künst­ler arbei­ten bereits seit Diens­tag an und mit der Bern­bur­ger Markt­brü­cke und set­zen sich mit deren beweg­ter Ver­gan­gen­heit aus­ein­an­der. Die Ergeb­nisse ihrer Arbeit prä­sen­tie­ren sie am Sonn­tag, dem 9. Okto­ber 2011 um 15 Uhr auf und an der Brücke.

Die Markt­brü­cke gilt den Bern­bur­gern in ihrer aktu­el­len Form eher als pro­ble­ma­tisch, als stö­ren­der Ein­griff in die Stadt­ar­chi­tek­tur. Ein Bogen­frag­ment ver­weist auf den Vor­gän­ger­bau und eine bewegte Ver­gan­gen­heit. Nach der faschis­ti­schen Macht­er­grei­fung 1934 gebaut, wurde sie 1945 zunächst wie­der gesprengt, bevor man sich lange Zeit mit einem Pro­vi­so­rium aus Stahl behalf, dabei den Brü­cken­pfei­ler des vor­ma­li­gen Über­gangs nutzend.

Schon häu­fig for­derte die Brü­cke die künst­le­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung her­aus. Mit Bri­gitte Per­roto aus Frank­reich, Mag­da­lene Dreb­ber aus Deutsch­land und Jan Smaga aus Polen, ent­wi­ckeln der­zeit drei Künst­ler neue Per­spek­ti­ven auf die Brü­cke und ihre Umge­bung. In einer inten­si­ven Arbeits­wo­che ent­wer­fen sie gemein­sam mit den bei­den Kura­to­ren Nancy Jahns und Sven Groß­kreutz von der Gale­rie Raum Hell­rot, Halle, Objekte und Ideen, die am Sonn­tag prä­sen­tiert wer­den sol­len. Bereits im Vor­feld haben sie sich mit der Geschichte des Ortes befasst, auf die sie in ihren Wer­ken Bezug neh­men. Noch ist frei­lich offen, wie sich die His­to­rie in den Arbei­ten wider­spie­geln wird. „Aus dem Ort des Strei­tes“, so die Kura­to­ren, „wird so ein neuer künst­le­ri­scher Raum in der Stadt. Die Ergeb­nisse der Aktion sol­len auch län­ger­fris­tig in Bern­burg zu sehen sein – und den Bür­gern hel­fen, ihre Brü­cke in einem neuen Licht zu sehen.“
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07

10 2011

Sedimente der Erinnerung

Christine Matzke „Rückblickend“ 2011

Chris­tine Matzke „Rück­bli­ckend“ 2011

„Nur rück­bli­ckend komme ich wei­ter“ – Koh­le­zeich­nun­gen von Chris­tine Matzke ab 9. Okto­ber 2011 in der Gale­rie H5N1, Halle

Eine Serie von Zeich­nun­gen der Hal­len­ser Künst­le­rin Chris­tine Matzke ist ab 9. Okto­ber 2011 in einer neuen Aus­stel­lung im Gale­rie­raum H5N1 zu sehen. Die unter dem Titel „Nur rück­bli­ckend komme ich wei­ter“ aus­ge­stell­ten Werke ent­stan­den wäh­rend eines Arbeits­sti­pen­di­ums von der Kunst­stif­tung des Lan­des Sachsen-Anhalt.

Chris­tine Matzke, gebo­ren 1979, arbei­tet an der Naht­stelle zwi­schen Erin­ne­rung und Geschichte. Aus­gangs­punkt ihrer Zeich­nun­gen sind Schwarz-Weiß-Fotografien, Doku­mente und erzählte Geschich­ten, auf die sie im Fun­dus ihrer eige­nen Fami­lie stößt. Dabei bewegt sich die Künst­le­rin stets an der Grenze der Erin­ne­rung, begeg­net Leer­stel­len und nicht doku­men­tier­ten Zeit­ab­schnit­ten, an denen ihre künst­le­ri­sche Arbeit ansetzt. Gleich einem in Kunst über­setz­ten Gedächt­nis stel­len ihre Arbei­ten neue Ver­bin­dun­gen zwi­schen den über­lie­fer­ten Frag­men­ten her. Immer wie­der greift Matzke dabei auf Inter­views mit Zeit­zeu­gen zurück. So ent­steht zwi­schen Recher­che und Fik­tion ein unschar­fes Bild der Ver­gan­gen­heit. „Ich ver­stehe die Arbeit am Bild nicht als kau­sa­len Vor­gang, son­dern als beweg­li­chen und immer neuen Regeln unter­wor­fe­nen Pro­zess, wel­cher sich im bes­ten Fall nicht zur Gänze ent­schlüs­seln lässt“, so fasst Chris­tine Matzke ihre Arbeits­weise zusam­men. „Oft beglei­ten mich Ideen über Jahre und tau­chen in unter­schied­li­cher Gestalt immer aufs Neue in mei­nen Zeich­nun­gen auf.“ Das geeig­nete Medium für jenes Moment der Vag­heit fin­det Matzke in der Koh­le­zeich­nung, die in der Redu­zie­rung auf Schat­tie­run­gen und Kon­traste den Stil der zugrun­de­lie­gen­den Foto­gra­fien aufgreift.

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04

10 2011

Zerreissproben: Ausstellungseröffnung

Ausstellung und Katalog

Aus­stel­lung und Katalog

Gerne laden wir zur Aus­stel­lungs­er­öff­nung und Kol­lo­quium ein! Die Aus­stel­lung “Zer­reiß­pro­ben. Erwar­tun­gen an die deut­sche Ein­heit und an eine euro­päi­sche Inte­gra­tion.” wird von einem Kol­lo­quium begleitet.

Eine Aus­stel­lung mit künst­le­ri­schen Posi­tio­nen von
Tho­mas Bitt­ner + + Bianca Grö­ger + + Ber­tram Haude + + Tim Kell­ner + + Verena Landau + + Falk Mes­ser schmidt + + Fran­cis­zek Orłow­ski + + Andrea Pichl + + Ste­fan Rie­bel + + Jana See­hu­sen + + Wanja Tolko + + Chris­tiane Wit­tig + + Ute Z. Wür­fel + + Piotr Żyliński.

Ein Kol­lo­quium mit Vor­trä­gen von

  • Achim Eber­spächer: Hier wird Zukunft bewie­sen! Erwar­tun­gen an die Futu­ro­lo­gie vor dem Hin­ter­grund des Sys­tem­wett laufs in den 1960er und 1970er Jahren
  • Anne Kath­rin Waitz­mann und Dr. Jan Scheu­ne­mann: Erwar­tun­gen und Pro jek­tio­nen. Die deut­sche Ein­heit in ost– und west­deut­schen Tagebuch-Aufzeichnungen 1989 – 1991
  • Jana See­hu­sen: Gele­gen heit macht Glau­ben. Eine lec­ture per­for­mance zurin­ter media­len Reprä­sen­ta­tion kata­stro­phi­scher Ereignisse.

Künst­le­ri­sche und wis­sen­schaft­li­che Lei­tung
Tho­mas Klemm und Dr. Chris­tian Lotz, Leip­zi­ger Kreis e.V.

Der Ein­tritt ist kostenlos.

Der Kata­log ist im Meine Ver­lag erschie­nen und kos­tet 18,- EUR

Zer­reiß­pro­ben ist ein Pro­jekt des Leip­zi­ger Krei­ses – Forum für Wis­sen­schaft und Kunst, geför­dert mit Mit­teln der Bun­des­stif­tung zur Auf­ar­bei­tung der SED-Diktatur und mit freund­li­cher Un ter­stüt­zung des Tape­ten­werks Leipzig.

Ort

Tape­ten­werk Leip­zig: Stu­dio plus­null / Halle C 01
Lütz­ner­str. 91, Leipzig

Zeit­raum

5. bis 13. Novem­ber. (Aus­stel­lungs­er­öff­nung ist am 5. Novem­ber um 17:00 Uhr)

05

11 2010

Besprechung: “Erleuchtung der Welt” – Jubiläumsausstellung zum 600jährigen Geburtstag der Universität Leipzig

Erleuchtung-der-WeltAm Mitt­woch durfte ich an einer Füh­rung in der Jubi­lä­ums­aus­stel­lung zum 600. Geburts­tag der Uni­ver­si­tät Leip­zig “Erleuch­tung der Welt” teil­neh­men. Gelei­tet wurde sie von Herrn Prof. Dr. Dr. Det­lef Döring, Mit­ku­ra­tor der Aus­stel­lung. Auf knapp 1400 Qua­drat­me­tern wurde im Alten Rat­haus zu Leip­zig mit 700 Expo­na­ten die Rolle der Alma mater lip­si­en­sis bei der Her­aus­bil­dung der moder­nen Wis­sen­schaft dar­ge­stellt. Aus­führ­lich und detail­liert erhält der Besu­cher in mehr als 30 The­men­be­rei­chen Ein­bli­cke in die­sen Teil der Geschichte, wobei nicht nur im enge­ren Sinne auf die Welt der Uni­ver­si­tät, son­dern auch auf die Stadt und Mit­tel­deutsch­land ein­ge­gan­gen wird. Ohne Zwei­fel steckt in der Aus­stel­lung sehr viel Arbeit, Mühe und Inter­esse, die zu wür­di­gen sind. Aber bei nähe­rem Hin­bli­cken muß ich eini­ges anmer­ken. Zunächst ist das Thema (im wei­tes­ten Sinne Auf­klä­rung) für eine Jubi­lä­ums­aus­stel­lung zu 600 Jahre (!!!) Uni­ver­si­tät Leip­zig viel zu eng gegrif­fen, wenn man sich das poten­ti­elle Ziel­pu­bli­kum anschaut (Leip­zi­ger Stadt­be­woh­ner und Besu­cher). Hier wäre – ganz klas­sisch – eine Über­blicks­dar­stel­lung über die Leip­zi­ger Uni­ver­si­täts­ge­schichte wohl ange­brach­ter gewe­sen. Ein wei­te­res Pro­blem ist die Umset­zung: Haupt­säch­lich Flach­ware (Bücher, Schrif­ten) und Bil­der (Ölge­mälde, Kup­fer­stich) sind als Expo­nate gewählt wor­den. Vor allem im ers­ten Drit­tel der Aus­stel­lung sind sie fast aus­schließ­lich zu sehen. Als Besu­cher ermü­det man, es fehlt die Abwechs­lung. Nur wenig Mul­ti­me­dia ist ein­ge­setzt wor­den, um so für Kurz­weile und andere Ein­sich­ten zu sor­gen. Des­wei­te­ren sind so man­che The­men­ge­biete sehr spe­zi­ell, die auf wenig Inter­esse sto­ßen (bei­spiels­weise Rolle der Ori­en­ta­lis­tik in der Auf­klä­rung). Als letz­ter Punkt ist die Infor­ma­ti­ons­wei­ter­gabe zu kri­ti­sie­ren. Zwar füh­ren gut ver­ständ­lich gehal­tene, nicht zu lange Ein­füh­rungs­texte in die The­men­be­rei­che ein, die durch die Expo­nat­be­schrei­bun­gen ergänzt wer­den, aber sie zei­gen die inhalt­li­che Ver­bin­dun­gen nicht auf, sie machen zu wenig die Kon­zep­tion deut­lich. Zudem sind sie typo­gra­fisch schlecht auf­be­rei­tet (zu eng bei­ein­an­der die Text­blö­cke gehal­ten, zu enge und ver­ti­kale Schrift, weiße Buch­sta­ben auf grauem Hin­ter­grund aus der Ferne schlecht les­bar [Aus­sage einer Besu­che­rin]). Am belieb­tes­ten war die Kin­der­ecke bei allen Aus­stel­lungs­be­su­chern. Hier konnte man sich mit Hie­ro­gly­phen, Durft­or­geln, Schrift­set­ze­rei und Dru­cken, phy­si­schen Expe­ri­men­ten u.v.m. gut ver­gnü­gen. Viel sagt es über die Aus­stel­lung aus, wenn selbst Erwach­sene diese Ecke aus­führ­lich nut­zen, anstatt sich die Aus­stel­lung anzu­se­hen! Fazit: Eine Aus­stel­lung, die zwar inhalt­lich (wenn man von der grund­sätz­li­chen Kri­tik an der The­men­wahl absieht) ins­ge­samt gut gemacht ist, aber in der Umset­zung eher an eine wie vor 30 Jah­ren gemachte erin­nerte. Eigent­lich trau­rig, da der Anlaß zu viel mehr gege­ben hätte.

Infor­ma­tio­nen:

Aus­stel­lungs­ort

Stadt­ge­schicht­li­ches Museum Leip­zig
Altes Rat­haus
Markt 1
04109 Leipzig

Öff­nungs­zei­ten

Di. bis So. 10:00 bis 18:00 Uhr

Ein­tritts­preise

Ein­tritt 6,00 Euro
Ermä­ßigt 4,00 Euro
Schü­ler und Kin­der bis 16 Jahre frei
Grup­pen 4,00 Euro (ab 12 Personen/pro Person)

27

11 2009

Erleuchtung der Welt – Jubiläumsausstellung der Universität Leipzig

Seit eini­gen Tagen läuft schon die große Jubi­lä­ums­aus­stel­lung zum 600. Geburts­tag der Uni­ver­si­tät Leip­zig unter dem Motto “Erleuch­tung der Welt. Sach­sen und der Beginn der moder­nen Wis­sen­schaf­ten”. Auf knapp 1400 Qua­drat­me­tern und mit rund 700 Expo­na­ten wird die Geschichte der Alma mater lip­si­en­sis und die Her­aus­bil­dung der moder­nen Wis­sen­schaf­ten im Auf­klä­rungs­zeit­al­ter gezeigt (neben­bei bemerkt: die “Auf­klä­rung” ist zur Zeit ein recht belieb­tes Thema, warum wohl?). Aber nicht nur das 17. und 18. Jahr­hun­dert steht im Mit­tel­punkt der Aus­stel­lung, son­dern es wer­den auch die Jahr­hun­derte davor gestreift, um ein Bild der Uni­ver­si­täts­ge­schichte her­aus­ar­bei­ten  und so Ver­än­de­run­gen und Ent­wick­lun­gen auf­zu­zei­gen zu kön­nen. Dane­ben spielt auch die Stadt Leip­zig als Ort für die Uni­ver­si­tät eine wich­tige Rolle.

Infor­ma­tio­nen:

  • Web­site der Ausstellung
  • 9. Juli bis 6. Dezem­ber 2009
  • Stadt­ge­schicht­li­ches Museum Leipzig
  • Öff­nungs­zei­ten: Di bis Do, 10 – 18 Uhr

P. S.: Ich finde das Design der Website/Ausstellung nicht sehr gelun­gen, sehr altbacken.

21

07 2009

Ausstellung in der UB “Albertina”: “Leipziger – Eure Bücher!”

In der Leip­zi­ger Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Alber­tina, bekannt für kleine, aber sehr gute Aus­stel­lung (mal ein Lob dafür!) läuft seit eini­gen Tagen in Koope­ra­tion mit der Städ­ti­schen Biblio­thek die Aus­stel­lung “Leip­zi­ger – Eure Bücher!”. Die Messe– und Buch­stadt Leip­zig besaß mit ihrer Rats­bi­blio­thek eine der ältes­ten und bedeu­tends­ten städ­ti­schen Bücher­samm­lun­gen Deutsch­lands. Wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges erlitt sie zahl­rei­che Ver­luste. Einige wert­volle Stü­cke konn­ten das Kriegs­ge­sche­hen über­ste­hen und wer­den heute in der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig auf­be­wahrt: von mit­tel­al­ter­li­chen Hand­schrif­ten der Rei­chenau und aus der Biblio­thek von Mat­thias Cor­vi­nus über rei­che Samm­lun­gen von Zeug­nis­sen der Refor­ma­ti­ons­zeit und der höfi­schen Kul­tur Sach­sens bis hin zu umfang­rei­chem Schrift­wech­sel von Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten des 19. Jahr­hun­derts wie Richard Wag­ner und Max Klin­ger. Diese wer­den nun in der Aus­stel­lung der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht.

  • Ort: Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig “Albertina”
  • Dauer: 19. Juni bis 29. Novem­ber 2009
  • Öff­nungs­zei­ten: täg­lich 10 – 18 Uhr
  • Ein­tritt frei
  • Füh­run­gen jeweils 15 Uhr: 28.6., 19.7., 23.8., 27.9., 25.10.,8.11., 28.11.
  • wei­tere Infor­ma­tio­nen unter “Leip­zi­ger — Eure Bücher!”

01

07 2009

Ausstellung in der UB “Albertina”: “Leipziger – Eure Bücher!”

In der Leip­zi­ger Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Alber­tina, bekannt für kleine, aber sehr gute Aus­stel­lung (mal ein Lob dafür!) läuft seit eini­gen Tagen in Koope­ra­tion mit der Städ­ti­schen Biblio­thek die Aus­stel­lung “Leip­zi­ger – Eure Bücher!”. Die Messe– und Buch­stadt Leip­zig besaß mit ihrer Rats­bi­blio­thek eine der ältes­ten und bedeu­tends­ten städ­ti­schen Bücher­samm­lun­gen Deutsch­lands. Wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges erlitt sie zahl­rei­che Ver­luste. Einige wert­volle Stü­cke konn­ten das Kriegs­ge­sche­hen über­ste­hen und wer­den heute in der Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig auf­be­wahrt: von mit­tel­al­ter­li­chen Hand­schrif­ten der Rei­chenau und aus der Biblio­thek von Mat­thias Cor­vi­nus über rei­che Samm­lun­gen von Zeug­nis­sen der Refor­ma­ti­ons­zeit und der höfi­schen Kul­tur Sach­sens bis hin zu umfang­rei­chem Schrift­wech­sel von Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten des 19. Jahr­hun­derts wie Richard Wag­ner und Max Klin­ger. Diese wer­den nun in der Aus­stel­lung der Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht.

  • Ort: Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leip­zig “Albertina”
  • Dauer: 19. Juni bis 29. Novem­ber 2009
  • Öff­nungs­zei­ten: täg­lich 10 – 18 Uhr
  • Ein­tritt frei
  • Füh­run­gen jeweils 15 Uhr: 28.6., 19.7., 23.8., 27.9., 25.10.,8.11., 28.11.
  • wei­tere Infor­ma­tio­nen unter “Leip­zi­ger — Eure Bücher!”

01

07 2009

Kosmos des Wissens II – Einblick hinter die Kulissen

Mul­ti­me­dia, Inter­ak­ti­vi­tät, Ein­bli­cke, Biblio­thek und Aus­stel­lung – nichts neues mehr, aber den­noch immer wie­der span­nend ist der Blick hin­ter die Kulis­sen. Den kann man nun auch bei der Aus­stel­lung “Kos­mos des Wis­sens” (siehe unsere Emp­feh­lung vom 1. April 2009) wer­fen. In 9 Videos, immer nur drei bis fünf Minu­ten lang und damit in idea­ler Länge, wer­den die The­men Digi­ta­li­sie­rung von Bestän­den, Restau­ra­tion, ein­zelne Aus­stel­lungs­stü­cke, die Leip­zi­ger Schatz­kam­mer, Fas­zi­na­tion von Welt­schrifterbe und Ein­bli­cke in die Arbeit mit ihnen vorgestellt.

Quelle: © 2009 Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Leipzig.

05

05 2009

Kosmos des Wissens – neue Ausstellung in der UB Leipzig

Nicht nur als Mit­ar­bei­te­rin in einem Wissenschafts-, Sach– und Fach­buch­ver­lag, son­dern auch per­sön­lich und aus­bil­dungs­be­dingt (His­to­ri­ke­rin) inter­es­siere ich mich für aktu­elle Aus­stel­lun­gen zu den Berei­chen Geschichte, Kul­tur, Phi­lo­so­phie etc. Ganz aktu­ell ist in der Leip­zi­ger Uni­ver­si­täts­bi­blio­thek Alber­tina eine Aus­stel­lung eröff­net wor­den, die wert­volle Schätze des Welt­schrifter­bes der Alber­tina (Papy­rus Ebers, Codex Sinai­ti­cus, Mach­sor Lip­siae) zeigt (Gruß an Has­san Soi­lihi Mzé!). Ich habe sie mir am Mon­tag ange­schaut. Im klei­nen, aber fei­nen Aus­stel­lungs­raum im Kel­ler der Alber­tina wer­den die Aus­stel­lungs­ob­jekte über­sicht­lich, aber den­noch poin­tiert zu den The­men­be­rei­chen Reli­gion, Bota­nik, Astro­no­mie, Musik, Medi­zin usw. prä­sen­tiert. Kurze Texte erläu­tern sie.

Welt­schrifterbe. Da lie­gen große Foli­an­ten, präch­tig aus­ge­malt, meh­rere Jahr­hun­derte alt vor einem und man staunt dar­über. Dar­über, mit wel­cher Sorg­falt, Kön­nen und Wol­len Wis­sen in einer Form wei­ter­ge­ge­ben wurde, wel­ches die Gefah­ren der Zeit bis heute über­stan­den hat. Dahin­ter ste­cken neben den schick­sals­haf­ten Zufälle (Heli­and!) bewuß­tes Han­deln und Enga­ge­ment der­je­ni­gen, die die Über­lie­fe­rung getra­gen haben. Wis­sens­drang, Neu­gierde und Über­lie­fe­rung sind auch heute noch die Bau­steine ver­le­ge­ri­scher Arbeit.

Kos­mos des Wissens

01

04 2009