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08 2014

Heft 6 des Literaturjournals “Schreibkräfte” erschienen

6-2014_Cover_webDie Schwarz-Weiß-Nummer | mit einem Bei­trag von Ilija Tro­ja­now

In der sich beschleu­ni­gen­den Neu­zeit lösen sich Lebens­stile wie Klasse, Geschlecht, Fami­lie und vor allem die lebens­lange Voll­be­schäf­ti­gung auf. Die Men­schen müs­sen sich ein Selbst und eine Erwerbs­quelle her­stel­len, insze­nie­ren und zusam­men­schus­tern. Die „Nor­mal­bio­gra­fie“ wird zur „Bas­tel­bio­gra­fie“ bzw. zur „Bruch­bio­gra­fie“ (Beck, U.: Die Risi­ko­ge­sell­schaft. Frank­furt a. M. 1986). Dass dies oft schwer gelingt, ver­deut­licht das jüngste Gut­ach­ten des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des zur sozia­len Lage in Deutsch­land: „Zwar gab es noch nie so viele Erwerbs­tä­tige wie heute, es gab aber auch noch nie so viele pre­käre Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (Mini­jobs, Teil­zeit, Befris­tung). Ganz nor­male Arbeits­ver­hält­nisse sind sel­ten gewor­den.“ (Deutsch­land­ra­dio: Armut und Reich­tum. Die Kluft wird tie­fer (Bei­trag vom 24.4.2014))
Künst­le­rin­nen und Künst­ler arbei­ten tra­di­tio­nell jen­seits gere­gel­ter Erwerbs­struk­tu­ren. Selbst im Kon­zert­haus oder im Thea­ter wird heute sel­ten in unbe­fris­te­ten Ver­trä­gen gear­bei­tet, und stets muss mit der Schlie­ßung und Kür­zung gerech­net wer­den. Wir neh­men es hin. Die­je­ni­gen, die es nicht schaf­fen, suchen die Schuld bei sich, und wer Kunst macht, hat es ohne­hin nicht anders gewollt. Dass wir nicht in der Lage sind, uns zusam­men­zu­schlie­ßen, scheint Folge der Indi­vi­dua­li­sie­rungs­pro­zesse zu sein.
Die­ses Heft hält ein Gegen­bei­spiel für Sie bereit: Der Schrift­stel­ler Ilija Tro­ja­now orga­ni­sierte mit Juli Zeh und ande­ren den welt­wei­ten Auf­ruf „Wri­ters Against Mass Sur­veil­lance“ (Schrift­stel­ler gegen Mas­sen­über­wa­chung), den über 20.000 Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen unter­zeich­ne­ten. Die­sem Schreibkräfte-Heft über­ließ er einen Text zum Druck, in dem er die Reak­tio­nen reflek­tiert, die auf diese Aktion folg­ten.
Ihm sei dafür herz­lich gedankt, ebenso wie dem Köl­ner Maler Max Höf­ler, der die Bil­der zur Ver­fü­gung stellte. Wir nen­nen diese Aus­gabe die „Schwarz-Weiße-Nummer“. Die Kunst­werke schei­nen eine pri­vate Bild­spra­che zu haben, doch sie krat­zen sich den Betrach­ten­den ins Bewusst­sein wie Sta­chel­draht auf Haut, als hätte das Gese­hene Nar­ben auf die Seele pro­ji­ziert.
Die Schreib­kräfte hof­fen, dass auch die Texte in die­sem Heft einen blei­ben­den Ein­druck hinterlassen.

 

Zum Heft: 48 Sei­ten, 15 Abbil­dun­gen | ISBN: 9783941305472 | 6,95€

mehr Infos fin­den sie hier oder bei den Schreib­kräf­ten

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08 2014

Neuerscheinung: Die Quedlinburger und Halberstädter Knüpffragmente

9783941305441_coverDie Kunst­his­to­ri­ke­rin, Hen­rike von Schuck­mann, hat mit  ihrer These zu den Qued­lin­bur­ger Knüpf­frag­men­ten das Fach­pu­bli­kum über-rascht. Obwohl die Tep­pich­frag­mente seit ihrer Auf­fin­dung 1832 in zahl­rei­chen Trak­ta­ten erschie­nen, wurde bis­her über­se­hen, dass es sich um zwei ver­schie­dene Tep­pi­che han­delt. Dazu beige­tra­gen hat die Rekon­struk­tion von Julius Les­sing, die so über­zeu­gend schien, dass sie über ein Jahr­hun­dert lang nicht hin­ter­fragt wurde. Dabei sind die Unter­scheide der ein­zel­nen Frag­mente unter­ein­an­der gra­vie­rend: Kett­fa­den­dichte, Stil, Hin­ter­grund­farbe, Tep­pich­borte und Größe stim­men nicht über­ein, dazu gibt es zwei­mal die Szene der Apo­theose.
In einem wei­te­ren Auf­satz wer­den die Hal­ber­städ­ter Teppichfrag-mente behan­delt. Da kaum mehr als die Bor­ten zweier Tep­pi­che erhal­ten  blie­ben, wurde ihnen nicht soviel Auf­merksam­keit gewid­met. Bei dem „Phi­lo­so­phen­tep­pich“ blie­ben ansetzende Figu­ren an der Borte erhal­ten, mit denen Rekon­struk­tio­nen erstellt wur­den.
Das zweite Frag­ment besteht nur noch aus einer ange­schnit­te­nen Herz­pal­mette. Beide Frag­mente wur­den durch eine Viel­zahl ver-gleichbarer Werke zeit­lich und kunst­his­to­risch neu eingeordnet.

Mehr erfah­ren…

05

05 2014

Hoher Besuch beim Meine Verlag

IMG_9458Am vor­letz­ten Tag der Messe gab es dann noch Besuch vom und inter­es­sante Gesprä­che mit dem Minis­ter­prä­si­den­ten des Lan­des Sachsen-Anhalt, Rei­ner Haseloff, am Stand des ein­zi­gen dort ver­tre­te­nen Mag­de­bur­ger Verlages.

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03 2014

Zurück von einer erfolgreichen Leipziger Buchmesse

1957862_642655005788344_243192326_oEs waren ereig­nis­rei­che und auch etwas ans­ten­gende Tage an unse­rem schön gestal­te­ten Stand auf er dies­jäh­ri­gen Leip­zi­ger Buch­messe. Unser Dank gilt vor allem den Schreib­kräf­ten, Fran­ziska Röch­ter und Robin Zöff­zig, der das anspre­chende Gemälde bei­steu­erte. Auch die Abend­ver­an­stal­tun­gen und Lesun­gen wäh­rend der Mes­se­zeit, auf wel­chen sich die Schreib­kräfte und unser Autor Klaus Pan­kow prä­sen­tier­ten, waren außer­or­dent­lich gut besucht.

24

03 2014

Leipziger Buchmesse 2014

DruckIn die­sem Jahr wer­den wir wie­der vom 13.-16. März gemein­sam mit den Künst­lern der Gruppe Die Schreib­kräfte auf der Lei­zi­ger Buch­messe ver­tre­ten sein. Sie fin­den uns in der Halle 5 am Stand D214. Neben Infor­ma­tio­nen und Lesun­gen in der Halle selbst, fin­den am 14. und 15.03.14 Abend­ver­an­stal­tun­gen mit den Schreib­kräf­ten und am 16.03. eine Lesung mit unse­rem Autor Klaus Pan­kow im Rah­men von “Leip­zig liest” statt.

07

02 2014

Neuerscheinung: Africa, I presume

9783941305366 Africa, I pre­sume. Reprä­sen­ta­tion Afri­kas in Ein­trä­gen deut­scher Lexika und Ver­öf­fent­li­chun­gen des BMZ    von Britta Krause

Die Dar­stel­lung Afri­kas im Dis­kurs ist häu­fig mit Nega­ti­vat­tri­bu­ten ver­se­hen und skiz­ziert ein kata­stro­phi­sches, kri­sen­haf­tes und sozial wie poli­tisch insta­bi­les Afrika. Ent­spre­chend der Grund­an­nahme die­ses Wer­kes zie­hen diese Beschrei­bun­gen jedoch Kon­se­quen­zen nach sich, denn Bedeu­tun­gen wer­den durch Spra­che bzw. sprach­li­che Hand­lun­gen erzeugt. Das Spre­chen über Afrika trägt dazu bei, ein extrem kom­ple­xes Kon­zept mit Inhal­ten und nor­ma­ti­ven Beur­tei­lun­gen zu fül­len, die nicht fest­ste­hend, son­dern kon­tin­gent und Ele­mente von Macht­be­zie­hun­gen sind. Da auch die afri­ka­ni­sche Rea­li­tät kein objek­ti­ver Fakt, son­dern Ergeb­nis sozia­ler Pro­zesse ist, ist die Reprä­sen­ta­tion Afri­kas Teil der Kon­struk­tion sozia­ler Realität.

Aus dem Vor­wort von Klaus Schlichte:

Mit Maria Todo­ro­vas „Ima­gi­ning the Bal­kans“ (1997) und Edward Saids „Ori­en­ta­lism“ (1979) lie­gen schon seit Jahr­zehn­ten gewich­tige  Stu­dien vor, die zei­gen, wie sich in Europa Bil­der von Regio­nen ent­wi­ckelt haben, die für das euro­päi­sche Selbst­ver­ständ­nis tra­gend gewor­den sind. Sowohl der „wilde“ Bal­kan, wie der mär­chen­hafte und zugleich ebenso kon­flik­tive Ori­ent die­nen seit der Zeit der Auf­klä­rung als Gegen­bil­der, die die Sti­li­sie­rung Euro­pas zu einem Hort der Zivi­li­sa­tion und des Fort­schritts  erlaubt haben.

Woran liegt es, dass ein ver­gleich­ba­res Werk für Afrika nicht vor­liegt? Beson­ders der Raum süd­lich der Sahara ist seit Jahr­hun­der­ten das zum Extrem gestei­gerte Andere der euro­päi­schen Zivi­li­sa­tion. Doch eine Auf­ar­bei­tung der Geschichte die­ses Dis­kur­ses steht bis heute aus. Es ist diese Lücke, die die Arbeit von Britta Krause zu schlie­ßen hilft. Das ist eines ihrer Ver­dienste. Das andere Ver­dienst die­ser Arbeit besteht darin, dass sie einen Ansatz der lin­gu­is­tisch inspi­rier­ten Ana­lyse inter­na­tio­na­ler Poli­tik  nutzt und erwei­tert, der in der deut­schen Dis­kus­sion bis­her kaum Beach­tung gefun­den hat. Nico­las Onufs Haupt­werk ist über zwan­zig Jahre alt und hat inter­na­tio­nal weit­rei­chende Beach­tung erfah­ren. Es darf zu Recht zu den Haupt­wer­ken des Kon­struk­ti­vis­mus in der Dis­zi­plin Inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen gezählt werden. […]

  • Umfang 200 Seiten
  • ISBN: 978 – 3 – 941305 – 36 – 6
  • Preis: 24,95 EUR

 

28

01 2014

Lost Places 2014 jetzt im Preis gesenkt

9783941305403Sind Sie noch auf der Suche nach einem groß­for­ma­ti­gen Wand­ka­len­der für das Jahr 2014 für sich selbst oder Ihre Freunde und Ver­wandte? Dann wäre viel­leicht der Kalen­der Lost Pla­ces, den der meine Ver­lag in Zusam­men­ar­beit mit den Pho­to­gra­phen von Sein­schein prä­sen­tiert, eine gute Wahl. Die letz­ten Exem­plare sind nun zu einem Preis von 14,99€ erhältlich.

Das Team von Sein­schein besucht Orte, die im Schat­ten unse­rer moder­nen Welt ein unent­deck­tes Dasein fris­ten. Wir besu­chen ver­las­sene Berg­werke, ver­fal­lene Kaser­nen und marode Kran­ken­häu­ser ebenso wie Indus­trie­rui­nen und alte Schlös­ser. Beglei­tet uns auf eine Reise zu Orten, die im Däm­mer­schein der Geschichte die Stürme der Zeit über­stan­den haben, und den meis­ten Men­schen unbe­kannt sind.
Die Fotos in die­sem Kalen­der bezeu­gen die zeit­lose Schön­heit die­ser Orte und sind zudem künst­le­risch in Szene gesetzt.
Aus Respekt vor dem Schutz die­ser his­to­ri­schen Plätze blei­ben die Namen der Orte geheim. Sie sind stumme Zeu­gen der Geschichte und sol­len uns noch lange erhal­ten bleiben.

Im For­mat A3 ist er für 14,99€ über den Buch­han­del, bei Ama­zon oder direkt im Ver­lags­shop erhältlich.

06

01 2014

Vorstellung des 5. Heftes der “Schreibkräfte” am 28. November

5-2013_Covertake five … Jour­nals … mit Jazz und Pop … high five

‘Die Schreib­kräfte’ aus Mag­de­burg prä­sen­tie­ren nicht ohne Stolz die Num­mer 5 ihres „Lite­ra­tur­jour­nal aus Sachsen-Anhalt“. Im flot­ten Wech­sel mit „Triad“, einem jun­gen Trio — die Neu­ent­de­ckung der Sai­son und spe­zia­li­siert auf akus­ti­sche Jazz– und Pop­songs — wer­den Aus­schnitte aus der Zeit­schrift und dem lite­ra­ri­schen Pro­gramm der „Schreib­kräfte“ vorgestellt.

Seit über 2 Jah­ren — eine Schall­grenze die viele andere Liter­ar­tur­zeit­schrift nicht durch­bro­chen haben – gibt es nun das Lite­ra­tur­jour­nal, des­sen Her­aus­ge­ber die Schreib­kräfte sind. Die Auto­ren­gruppe aus Mag­de­burg hat es sich zur Auf­gabe gemacht, nicht nur eigene Texte, son­dern bekannte und weni­ger bekannte deutsch­spra­chige Auto­rin­nen und Auto­ren zu Wort kom­men zu las­sen. So befin­den sich in der aktu­el­len Aus­gabe neben Blog-Auszügen von Bernd Wag­ner, dem ers­ten Mag­de­bur­ger Stadt­schrei­ber, auch Texte über­re­gio­nal bekann­ter Auto­rin­nen wie Luise F. Pusch und Chris­tine Hoba. Wie immer wer­den die gedruck­ten Buch­sta­ben in der Zeit­schrift flan­kiert von Bil­dern eines Künst­lers. Dies­mal ist es der Maler und Bild­hauer Tho­mas Andrée.
Die­ser Abend soll eine kleine Feier sein, mit dem Blick nach vorne.
Der Abend bie­tet auch eine gute Gele­gen­heit, mit einem „Literatur-Pack“, beste­hend aus eini­gen Num­mern der „Schreib­kräfte“ in Kombi mit einem Jahres-Abo ein außer­ge­wöhn­li­ches Weih­nachts­ge­schenk zu ergattern.

MUSIK: triad , beste­hend aus Bern­hard Buhro (Gitarre), Karl Kin­der­mann (Kon­tra­bass), Jes­sica Piontek (Gesang)
Zufäl­li­ges Auf­ein­an­der­tref­fen von Gitarre, Kon­tra­bass und Stimme? “triad” aus Mag­de­burg. Die drei Musi­ker brin­gen Erfah­run­gen aus ande­ren Pro­jek­ten mit, doch ein Trio in die­ser Beset­zung ist für alle neu. Das Ziel der Band ist aus bekann­ten oder weni­ger bekann­ten Pop/Jazzsongs ihre ganz eigene akus­ti­sche Ver­sion zu kre­ie­ren. Dabei geht es vor allem um Spaß und das Aus­pro­bie­ren ver­schie­de­ner Klangfarben.

15

11 2013

Die Schreibkräfte im Abo plus Geschenk

Schreibkräfte 4-2013_kleinDie Zeit­schrift Schreib­kräfte braucht neben vie­len Freun­din­nen und Freun­den sowie der Krea­ti­vi­tät und dem Enga­ge­ment ihrer Auto­rin­nen und Auto­ren, vor allem auch regel­mä­ßige Lese­rin­nen und Leser. Aus die­sem Grunde wür­den wir uns freuen, recht viele der­je­ni­gen, die das Heft bis­her nur bei Gele­gen­heit auf einer gemein­sa­men Ver­an­stal­tung der Schreib­kräfte oder einer ihrer Mit­glie­der erwor­ben haben, davon über­zeu­gen zu kön­nen, unser Pro­jekt mit einem Abone­ment zu unter­stüt­zen. Als Dan­ke­schön erhält bis zum 28. Novem­ber 2013 jede neue Abonen­tin und jeder neue Abonent eine Aus­gabe des wun­der­schö­nen Buches “Skiz­zen aus dem Ber­li­ner Zoo” des Künst­lers Pavel Fein­stein als Geschenk.

Hier geht’s zum Abo!

17

10 2013