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Die Schreibkräfte auf der Leipziger Buchmesse

schreibkräfte-2013 SW12.03.2015 | Schau­bühne Lich­ten­fels – Grü­ner Salon | 22:00 Uhr, Karl-Heine-Straße 50, 04229 Leipzig

Buch­messe Leip­zig – Abend­pro­gramm „Leip­zig liest“  im Rah­men des Buch­mes­se­stan­des der Lan­des­haupt­stadt Mag­de­burg.

Poetry-Jam-Show  „Die SCHREIBKRÄFTE“ mixen gegen­wär­tige Lite­ra­tur nach Mag­de­bur­ger Art – prä­sen­tiert von Chris­tian Meyer

14.03.2015 | Lese­bühne der jun­gen Ver­lage | 11:30 Uhr, Halle 5

Buch­messe Leip­zig –  „Lesung“  im Rah­men des Buch­mes­se­stan­des der Lan­des­haupt­stadt Mag­de­burg.

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03 2015

Neuerscheinung: Aktuelle Herausforderungen für politische Bildung in Lettland und Russland

Frank Lesske (Hrsg.) | Sas­kia Boi­selle | Chris­tian Beh­rens: Aktu­elle Her­aus­for­de­run­gen für poli­ti­sche Bil­dung in Lett­land und Russland

In die­sem ers­ten Band der neuen Reihe Poli­ti­sche Bil­dung in Trans­for­ma­ti­ons­ge­sell­schaf­ten zei­gen Sas­kia Boi­selle und Chris­tian Beh­rens anhand von Lett­land und Russ­land bei­spiel­haft aktu­elle Her­aus­for­de­run­gen für die poli­ti­sche Bil­dung in Trans­for­ma­ti­ons­ge­sell­schaf­ten auf. Trotz viel­fäl­ti­ger aktu­el­ler und struk­tu­rel­ler Unter­schiede zwi­schen den bei­den ost­eu­ro­päi­schen Unter­su­chungs­län­dern tre­ten bei der Betrach­tung von gesell­schaft­li­chen Akteu­ren und Pro­ble­men inter­es­sante Gemein­sam­kei­ten zu Tage: Beide sind in ihrer demo­kra­ti­schen Ver­fasst­heit nur mehr oder weni­ger gut gefes­tigt, die jewei­li­gen poli­ti­schen Eli­ten haben aus­ge­spro­chen domi­nante Posi­tio­nen inne, die Bevöl­ke­run­gen nei­gen dem­ge­gen­über zu poli­ti­scher Apa­thie, die Par­tei­en­land­schaft ist im ste­ti­gen Wan­del und die Arbeit von Akteu­ren der poli­ti­schen Bil­dung wie der hier näher unter­such­ten Friedrich-Ebert-Stiftung und ihren Koope­ra­ti­ons­part­nern fin­det unter erheb­li­chem gesell­schaft­li­chem und poli­ti­schem Druck statt.

  • 108 Sei­ten
  • ISBN: 978 – 3-941305 – 43-4
  • 17,95€

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02 2015

»Lost Places« großformatiger Photographie-Wandkalender für das Jahr 2015

9783941305502_kleinWir freuen uns sehr, in Zusam­men­ar­beit mit den Pho­to­gra­phen von Sein­schein erneut einen groß­for­ma­ti­gen Wand­ka­len­der für das Jahr 2015 prä­sen­tie­ren zu kön­nen. Das Team von Sein­schein erkun­det ver­wu­schene Orte, die dem Ver­fall preis­ge­ge­ben wur­den und im Wan­del der Zeit eine wech­sel­volle Geschichte durch­lebt haben. Die Bil­der zeu­gen von der Schön­heit des Ver­falls und sind künst­le­risch in Szene gesetzt, um die Fas­zi­na­tion die­ser beson­de­ren Plätze zu unter­strei­chen. Umtost von den Stür­men der Geschichte, sind diese Orte in Ver­ges­sen­heit gera­ten und nicht nur durch ihren ste­ti­gen Ver­fall in ihrer Exis­tenz bedroht. Um den beson­de­ren Charme die­ser Plätze zu bewah­ren, blei­ben ihre Namen geheim. Sie sind geschicht­li­che Zeug­nisse von gro­ßem Wert, die der Nach­welt mög­lichst lange erhal­ten blei­ben sollen.

Jetzt schon für 19,90€ direkt unter bestellung@meine-verlag.de bestellen.

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09 2014

Verlagsshop nicht erreichbar

MeineVerlag_ShopAuf Grund tech­ni­scher Pro­bleme ist unser Shop zur Zeit lei­der nicht erreich­bar. Wir arbei­ten für Sie daran.

Für Bestel­lun­gen kön­nen Sie sich aber gerne per Mail an uns wenden.

Vie­len Dank für Ihr Verständnis.

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08 2014

Heft 6 des Literaturjournals “Schreibkräfte” erschienen

6-2014_Cover_webDie Schwarz-Weiß-Nummer | mit einem Bei­trag von Ilija Tro­ja­now

In der sich beschleu­ni­gen­den Neu­zeit lösen sich Lebens­stile wie Klasse, Geschlecht, Fami­lie und vor allem die lebens­lange Voll­be­schäf­ti­gung auf. Die Men­schen müs­sen sich ein Selbst und eine Erwerbs­quelle her­stel­len, insze­nie­ren und zusam­men­schus­tern. Die „Nor­mal­bio­gra­fie“ wird zur „Bas­tel­bio­gra­fie“ bzw. zur „Bruch­bio­gra­fie“ (Beck, U.: Die Risi­ko­ge­sell­schaft. Frank­furt a. M. 1986). Dass dies oft schwer gelingt, ver­deut­licht das jüngste Gut­ach­ten des Pari­tä­ti­schen Wohl­fahrts­ver­ban­des zur sozia­len Lage in Deutsch­land: „Zwar gab es noch nie so viele Erwerbs­tä­tige wie heute, es gab aber auch noch nie so viele pre­käre Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nisse (Mini­jobs, Teil­zeit, Befris­tung). Ganz nor­male Arbeits­ver­hält­nisse sind sel­ten gewor­den.“ (Deutsch­land­ra­dio: Armut und Reich­tum. Die Kluft wird tie­fer (Bei­trag vom 24.4.2014))
Künst­le­rin­nen und Künst­ler arbei­ten tra­di­tio­nell jen­seits gere­gel­ter Erwerbs­struk­tu­ren. Selbst im Kon­zert­haus oder im Thea­ter wird heute sel­ten in unbe­fris­te­ten Ver­trä­gen gear­bei­tet, und stets muss mit der Schlie­ßung und Kür­zung gerech­net wer­den. Wir neh­men es hin. Die­je­ni­gen, die es nicht schaf­fen, suchen die Schuld bei sich, und wer Kunst macht, hat es ohne­hin nicht anders gewollt. Dass wir nicht in der Lage sind, uns zusam­men­zu­schlie­ßen, scheint Folge der Indi­vi­dua­li­sie­rungs­pro­zesse zu sein.
Die­ses Heft hält ein Gegen­bei­spiel für Sie bereit: Der Schrift­stel­ler Ilija Tro­ja­now orga­ni­sierte mit Juli Zeh und ande­ren den welt­wei­ten Auf­ruf „Wri­ters Against Mass Sur­veil­lance“ (Schrift­stel­ler gegen Mas­sen­über­wa­chung), den über 20.000 Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen unter­zeich­ne­ten. Die­sem Schreibkräfte-Heft über­ließ er einen Text zum Druck, in dem er die Reak­tio­nen reflek­tiert, die auf diese Aktion folg­ten.
Ihm sei dafür herz­lich gedankt, ebenso wie dem Köl­ner Maler Max Höf­ler, der die Bil­der zur Ver­fü­gung stellte. Wir nen­nen diese Aus­gabe die „Schwarz-Weiße-Nummer“. Die Kunst­werke schei­nen eine pri­vate Bild­spra­che zu haben, doch sie krat­zen sich den Betrach­ten­den ins Bewusst­sein wie Sta­chel­draht auf Haut, als hätte das Gese­hene Nar­ben auf die Seele pro­ji­ziert.
Die Schreib­kräfte hof­fen, dass auch die Texte in die­sem Heft einen blei­ben­den Ein­druck hinterlassen.

 

Zum Heft: 48 Sei­ten, 15 Abbil­dun­gen | ISBN: 9783941305472 | 6,95€

mehr Infos fin­den sie hier oder bei den Schreib­kräf­ten

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08 2014

Neuerscheinung: Die Quedlinburger und Halberstädter Knüpffragmente

9783941305441_coverDie Kunst­his­to­ri­ke­rin, Hen­rike von Schuck­mann, hat mit  ihrer These zu den Qued­lin­bur­ger Knüpf­frag­men­ten das Fach­pu­bli­kum über-rascht. Obwohl die Tep­pich­frag­mente seit ihrer Auf­fin­dung 1832 in zahl­rei­chen Trak­ta­ten erschie­nen, wurde bis­her über­se­hen, dass es sich um zwei ver­schie­dene Tep­pi­che han­delt. Dazu beige­tra­gen hat die Rekon­struk­tion von Julius Les­sing, die so über­zeu­gend schien, dass sie über ein Jahr­hun­dert lang nicht hin­ter­fragt wurde. Dabei sind die Unter­scheide der ein­zel­nen Frag­mente unter­ein­an­der gra­vie­rend: Kett­fa­den­dichte, Stil, Hin­ter­grund­farbe, Tep­pich­borte und Größe stim­men nicht über­ein, dazu gibt es zwei­mal die Szene der Apo­theose.
In einem wei­te­ren Auf­satz wer­den die Hal­ber­städ­ter Teppichfrag-mente behan­delt. Da kaum mehr als die Bor­ten zweier Tep­pi­che erhal­ten  blie­ben, wurde ihnen nicht soviel Auf­merksam­keit gewid­met. Bei dem „Phi­lo­so­phen­tep­pich“ blie­ben ansetzende Figu­ren an der Borte erhal­ten, mit denen Rekon­struk­tio­nen erstellt wur­den.
Das zweite Frag­ment besteht nur noch aus einer ange­schnit­te­nen Herz­pal­mette. Beide Frag­mente wur­den durch eine Viel­zahl ver-gleichbarer Werke zeit­lich und kunst­his­to­risch neu eingeordnet.

Mehr erfah­ren…

05

05 2014

Hoher Besuch beim Meine Verlag

IMG_9458Am vor­letz­ten Tag der Messe gab es dann noch Besuch vom und inter­es­sante Gesprä­che mit dem Minis­ter­prä­si­den­ten des Lan­des Sachsen-Anhalt, Rei­ner Haseloff, am Stand des ein­zi­gen dort ver­tre­te­nen Mag­de­bur­ger Verlages.

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03 2014

Zurück von einer erfolgreichen Leipziger Buchmesse

1957862_642655005788344_243192326_oEs waren ereig­nis­rei­che und auch etwas ans­ten­gende Tage an unse­rem schön gestal­te­ten Stand auf er dies­jäh­ri­gen Leip­zi­ger Buch­messe. Unser Dank gilt vor allem den Schreib­kräf­ten, Fran­ziska Röch­ter und Robin Zöff­zig, der das anspre­chende Gemälde bei­steu­erte. Auch die Abend­ver­an­stal­tun­gen und Lesun­gen wäh­rend der Mes­se­zeit, auf wel­chen sich die Schreib­kräfte und unser Autor Klaus Pan­kow prä­sen­tier­ten, waren außer­or­dent­lich gut besucht.

24

03 2014

Leipziger Buchmesse 2014

DruckIn die­sem Jahr wer­den wir wie­der vom 13.-16. März gemein­sam mit den Künst­lern der Gruppe Die Schreib­kräfte auf der Lei­zi­ger Buch­messe ver­tre­ten sein. Sie fin­den uns in der Halle 5 am Stand D214. Neben Infor­ma­tio­nen und Lesun­gen in der Halle selbst, fin­den am 14. und 15.03.14 Abend­ver­an­stal­tun­gen mit den Schreib­kräf­ten und am 16.03. eine Lesung mit unse­rem Autor Klaus Pan­kow im Rah­men von “Leip­zig liest” statt.

07

02 2014

Neuerscheinung: Africa, I presume

9783941305366 Africa, I pre­sume. Reprä­sen­ta­tion Afri­kas in Ein­trä­gen deut­scher Lexika und Ver­öf­fent­li­chun­gen des BMZ    von Britta Krause

Die Dar­stel­lung Afri­kas im Dis­kurs ist häu­fig mit Nega­ti­vat­tri­bu­ten ver­se­hen und skiz­ziert ein kata­stro­phi­sches, kri­sen­haf­tes und sozial wie poli­tisch insta­bi­les Afrika. Ent­spre­chend der Grund­an­nahme die­ses Wer­kes zie­hen diese Beschrei­bun­gen jedoch Kon­se­quen­zen nach sich, denn Bedeu­tun­gen wer­den durch Spra­che bzw. sprach­li­che Hand­lun­gen erzeugt. Das Spre­chen über Afrika trägt dazu bei, ein extrem kom­ple­xes Kon­zept mit Inhal­ten und nor­ma­ti­ven Beur­tei­lun­gen zu fül­len, die nicht fest­ste­hend, son­dern kon­tin­gent und Ele­mente von Macht­be­zie­hun­gen sind. Da auch die afri­ka­ni­sche Rea­li­tät kein objek­ti­ver Fakt, son­dern Ergeb­nis sozia­ler Pro­zesse ist, ist die Reprä­sen­ta­tion Afri­kas Teil der Kon­struk­tion sozia­ler Realität.

Aus dem Vor­wort von Klaus Schlichte:

Mit Maria Todo­ro­vas „Ima­gi­ning the Bal­kans“ (1997) und Edward Saids „Ori­en­ta­lism“ (1979) lie­gen schon seit Jahr­zehn­ten gewich­tige  Stu­dien vor, die zei­gen, wie sich in Europa Bil­der von Regio­nen ent­wi­ckelt haben, die für das euro­päi­sche Selbst­ver­ständ­nis tra­gend gewor­den sind. Sowohl der „wilde“ Bal­kan, wie der mär­chen­hafte und zugleich ebenso kon­flik­tive Ori­ent die­nen seit der Zeit der Auf­klä­rung als Gegen­bil­der, die die Sti­li­sie­rung Euro­pas zu einem Hort der Zivi­li­sa­tion und des Fort­schritts  erlaubt haben.

Woran liegt es, dass ein ver­gleich­ba­res Werk für Afrika nicht vor­liegt? Beson­ders der Raum süd­lich der Sahara ist seit Jahr­hun­der­ten das zum Extrem gestei­gerte Andere der euro­päi­schen Zivi­li­sa­tion. Doch eine Auf­ar­bei­tung der Geschichte die­ses Dis­kur­ses steht bis heute aus. Es ist diese Lücke, die die Arbeit von Britta Krause zu schlie­ßen hilft. Das ist eines ihrer Ver­dienste. Das andere Ver­dienst die­ser Arbeit besteht darin, dass sie einen Ansatz der lin­gu­is­tisch inspi­rier­ten Ana­lyse inter­na­tio­na­ler Poli­tik  nutzt und erwei­tert, der in der deut­schen Dis­kus­sion bis­her kaum Beach­tung gefun­den hat. Nico­las Onufs Haupt­werk ist über zwan­zig Jahre alt und hat inter­na­tio­nal weit­rei­chende Beach­tung erfah­ren. Es darf zu Recht zu den Haupt­wer­ken des Kon­struk­ti­vis­mus in der Dis­zi­plin Inter­na­tio­nale Bezie­hun­gen gezählt werden. […]

  • Umfang 200 Seiten
  • ISBN: 978 – 3 – 941305 – 36 – 6
  • Preis: 24,95 EUR

 

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01 2014